Wichtige Geschäfte

  • Die KdK setzt sich für die Stärkung und Weiterentwicklung des Föderalismus als staatstragendes Element der Schweiz ein. So begleitete sie beispielsweise die Revision der Bundesverfassung von 1999. Alle drei Jahre organisiert sie gemeinsam mit dem Bund die Föderalismuskonferenz, um den nationalen Austausch zu stärken und Perspektiven für die Zukunft des Föderalismus zu entwickeln. 
  • Anfang 2008 trat die Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) in Kraft. Die KdK hat massgeblich zum Erfolg dieses Projekts beigetragen und engagiert sich weiter für die Optimierung des Finanzausgleichs und die Weiterentwicklung der Aufgabenentflechtung. Die KdK prüft zukünftige Bundesvorhaben auf ihre Einhaltung der NFA-Grundsätze und führt im Auftrag der ch Stiftung regelmässig ein Föderalismusmonitoring durch.
  • Die KdK setzt sich für eine angemessene Mitwirkung der Kantone an der Aussen- und Europapolitik des Bundes ein. Sie hat massgeblich dazu beigetragen, dass die Mitwirkungsrechte im Rahmen der Revision der Bundesverfassung konkretisiert wurden. Seit 2012 findet regelmässig ein Europadialog statt, der in europapolitischen Fragen einen engen Austausch zwischen Bundesrat und Kantonsregierungen ermöglicht.
  • Mit der Ablehnung des Steuerpakets des Bundes durch Volk und Stände wurde das erste Kantonsreferendum zum Erfolg für die Kantone. Die KdK koordinierte 2003 die Referendumsergreifung und führte 2004 den Abstimmungskampf der Kantone.
  • Den Kantonen kommt eine wichtige Rolle im Rahmen der Ausländerintegration zu. Die KdK verabschiedete 2011 gemeinsam mit dem Bund Leitlinien zur Weiterentwicklung der schweizerischen Integrationspolitik. Die daraus entstandenen kantonalen Integrationsprogramme (KIP) tragen zur erfolgreichen Integration bei und werden von der KdK koordiniert.
  • Der Bezug des Hauses der Kantone 2008 war ein wichtiger Schritt zur weiteren Verbesserung der interkantonalen Zusammenarbeit. Die KdK trug die Verantwortung für die Planung und Umsetzung des Projekts.
  • Auf Initiative der KdK wurde 2001 die Tripartite Agglomerationskonferenz (TAK) als politische Plattform von Bund, Kantonen, Städte und Gemeinden gegründet. Die TAK hat wesentlich zur Entwicklung der Agglomerationspolitik beigetragen. Ab 2017 wird die tripartite Zusammenarbeit auf die ländlichen Räume ausgeweitet.