Übersetzungen bauen Brücken

In der ch Reihe werden jährlich rund sieben Bücher von Schweizer Autorinnen und Autoren in eine andere Landessprache übersetzt und von ihr mit Druckkostenzuschüssen unterstützt.

Halb Handwerk, halb literarische Schöpfung, erfordert das Übersetzen die Fähigkeit, sich in Bedeutungen, in Klänge, in syntaktische Rhythmen und ins Sprachregister des Originaltextes hineinzuversetzen. Bis zur Anverwandlung, bis er sich anfühlt wie ein eigenes Werk. Dann muss man auf Distanz gehen, muss zur eigenen sprachlichen und kulturellen Identität zurückfinden und gelangt so zum heikelsten Moment, da die eigene von der fremden Sprache bereichert wird, indem sie von ihr durchdrungen und verwandelt wird, wie George Steiner es formulierte. Die sorgsame Übertragung der Sprache des anderen in die eigene geschieht gleichsam osmotisch und in einem stets gefährdeten Gleichgewicht, um das beste der möglichen Ergebnisse zu erhalten: das Gleiche, aber anders.

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Rychner, Atnoinette

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