In der Schützi Olten...

Samstag, 9. März 2019

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15h00, Galerie

Verleihung 3. Oertli-ch – Preis

Der Übersetzerpreis für Maturaarbeiten prämiert die besten Projekte im Bereich der literarischen Übersetzung. Er soll für junge Menschen die Sprache als Medium der Kunst erlebbar machen und sie eintauchen lassen in die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Schweiz.
Moderation: Camille Luscher

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16h15-17h15, Bühne

Übersetzungs-Slam

Übersetzen heisst entscheiden, bei jedem Wort, bei jeder Zeile – doch welche Entscheidung ist die richtige? Zwei junge Übersetzer aus dem Französischen ins Deutsch treffen sich zum Duell: Lydia Dimitrow und Christoph Roeber. Sie treten mit ihren Übertragungen des gleichen Textes gegeneinander an und verteidigen die Wahl ihrer Wörter und Satzstellungen vor dem Publikum. Der humorvolle Wettstreit gibt Einblicke in die komplexen Beziehungen zwischen den Sprachen – und er zeigt die Gründe für die Entscheidungen auf, die die ÜbersetzerInnen aus einer Vielzahl von Optionen treffen. / Moderation: Aurélie Maurin, Florence Widmer

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16h15-17h15, Galerie

Leo Tuor übersetzen

Leo Tuor ist ein eigenwilliger Autor, dessen Werke aus der alpinen Welt sogar für Rätoromanen nicht immer einfach zu verstehen sind. Die Übersetzung seiner Bücher ist eine grosse Herausforderung. Claudio Spescha für das Deutsche und Walter Rosselli für das Italienische und Französische haben es gewagt. In einem moderierten Gespräch entdeckt das Publikum das Tuor’sche Universum neu.
Moderation: Rico Valär

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17h30-18h30, Bühne

Eine Übersetzerin im Gespräch mit «ihren» Autoren

Yla von Dach ist eine begnadete Übersetzerin, Vermittlerin und Sprachkünstlerin. Seit vielen Jahren überträgt sie in kunstvoll-präzisen Übersetzungen die Werke von (nicht nur) Schweizer Autorinnen und Autoren vom Französischen ins Deutsche. Zu den von ihr übersetzten SchriftstellerInnen gehören Michel Layaz und Antoinette Rychner. Zu dritt unterhalten sie sich über den Eigensinn der Sprache, die Leidenschaft für Wörter und die Suche nach den passenden Wendungen.
Moderation: Martin Zingg

 

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17h30-18h30, Galerie

So wie ich hier hause, doziere ich auch.

Ein Grundschullehrer aus dem tiefsten Aargau erwartet das Erscheinen der Inspektoren, von denen er zum Rapport bestellt wurde, bis er kurzerhand beschliesst, den Bericht eigenhändig zu schreiben. Im Roman Schilten. Schulbericht zuhanden der Inspektorenkonferenz, beschreibt Armin Schildknecht akribisch die Lebens- und Arbeitsbedingungen an einer Schule, die neben einem Friedhof liegt. Das Meisterwerk von Hermann Burger (1942-1989) wurde noch nie übersetzt. Wie gibt man den umfangreichen Monolog voller unerbittlichem Humor und bürokratischer Virtuosität wieder?
Moderation: Benjamin Pécoud, Pino Dietiker, Camille Luscher
 

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20h15-21h30, Bühne

Dialektautoren und ihre Übersetzer

Pedro Lenz und Guy Krneta schreiben beide in Schweizer Dialekten, was für ihre Übersetzer und Übersetzerinnen eine besondere Herausforderung bedeutet. Nathalie Kehrli und Daniel Rothenbühler, die Guy Krnetas Unger üs ins Französische übersetzt haben, und der Übersetzer von Pedro Lenz’ Der Goalie bin ig und Di schöni Fanny ins Hochdeutsche, Raphael Urweider, haben diese Herausforderung angenommen. Im Gespräch unterhalten sie sich über grosse Fragen und kleine Details, über Umgangssprachliches und Unübersetzbares.
Moderation: Fatima Moumouni

 

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22h00, Bühne

Late Night-Concert mit Šuma Čovjek

Die zehnköpfige Band mit schweizerisch-bosnisch-algerischen Wurzeln bietet eine Mischung aus Balkanpop, Chanson, Oriental, World und Brass. Mit nahtlosen Übergängen wird alternierend auf Kroatisch, Arabisch, Englisch, Französisch, Roma und Spanisch gesungen. Klingt nach babylonischer Sprachverwirrung? Ist es auch. Doch Musik, die zum Tanzen verführt, ist eine Sprache, die wir alle verstehen.

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